Veranstaltungen
5. Deutscher Antidiskriminierungstag
18.11.2010, Merseburg: Die Deutsche Gesellschaft für Antidiskriminierungsrecht war erneut Mitveranstalter des Deutschen Antidiskriminierungstages.

v.l.n.r.: Norbert Bischoff, Minister für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt - Silvia Schmidt MdB - Frank Jansen, DGADR - Prof. Dr. Alenfelder, DGADR, FH Nordhessen - Horst Wehner, Vizepräsident Sächsischer Landtag - Dr. Prystawik, EAC - Dr. Völkening, FH Nordhessen
„Es liegt jetzt an
den Richtern“ – Fünfter Deutscher Antidiskriminierungstag zeigt in Merseburg
neue Wege auf
Diskriminierung, Mobbing und Straining sowie deren
soziale, psychische und juristische Folgen waren die Themen des hochkarätig
besetzten fünften Deutschen Antidiskriminierungstages, der unter der
Schirmherrschaft der ebenfalls anwesenden Bundestagsabgeordneten und
Behindertenbeauftragten der
SPD‐Bundestagsfraktion
Silvia Schmidt stattfand.
Wegweisende Vorträge sowie eine lebhafte Podiumsdiskussion machten die Qualität der Veranstaltung aus. Insbesondere die detaillierten und aktuellen Informationen zur arbeitsrechtlichen Seite, vorgetragen vom Direktor der Forschungsstelle für Arbeits‐ und Antidiskriminierungsrecht an der Fachhochschule Nordhessen, Fachanwalt für Arbeitsrecht Frank Jansen aus Bad Hersfeld sowie vom Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Antidiskriminierungsrecht, Prof. Dr. Klaus Michael Alenfelder, ebenfalls Fachanwalt für Arbeitsrecht, fanden großen Anklang. Prof. Alenfelder konstatierte angesichts des nach wie vor kaum genutzten Rechtsrahmens des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes AGG in Deutschland „Es liegt jetzt an den Richtern“.
Die Schirmherrin der Veranstaltung, Silvia Schmidt, MdB, resümiert auf ihrer Website u.a. das folgende über die Veranstaltung:
„Zentrales Thema des diesjährigen Antidiskriminierungstages im Ständehaus Merseburg war die Menschenwürde am Arbeitsplatz. Dort erwerben Menschen ihren Lebensunterhalt, erringen Respekt und Anerkennung, treffen Freunde und Lebenspartner. Und genau hier wird die Würde des Menschen viel zu häufig angegriffen. Millionen leiden unter diesen Angriffen, gleich ob man von Mobbing, Diskriminierung oder Straining spricht. In jedem Fall wird die Würde eines Menschen verletzt und meist seine Gesundheit schwer geschädigt".
Als Gäste erschienen zahlreiche Experten für Antidiskriminierungsrecht aber auch viele Vertreter von Sozial‐ und Behindertenverbänden aus Sachsen‐Anhalt und dem ganzen Bundesgebiet.
Im Laufe der Referate und der anschließenden Diskussion wurden zahlreiche neue Ansätze und Möglichkeiten für den wirksamen Schutz vor Diskriminierung, Mobbing, Straining und jeder anderen Form von Verletzung der Menschenwürde am Arbeitsplatz aufgezeigt.
Silvia Schmidt zeigte sich mit den Ergebnissen des 5. Antidiskriminierungstages sehr zufrieden: „Menschen, die mit Diskriminierung zu tun haben oder gar davon betroffen sind, wurden neue Möglichkeiten zur Verteidigung der eigenen Menschenwürde vorgestellt.“
Wegweisende Vorträge sowie eine lebhafte Podiumsdiskussion machten die Qualität der Veranstaltung aus. Insbesondere die detaillierten und aktuellen Informationen zur arbeitsrechtlichen Seite, vorgetragen vom Direktor der Forschungsstelle für Arbeits‐ und Antidiskriminierungsrecht an der Fachhochschule Nordhessen, Fachanwalt für Arbeitsrecht Frank Jansen aus Bad Hersfeld sowie vom Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Antidiskriminierungsrecht, Prof. Dr. Klaus Michael Alenfelder, ebenfalls Fachanwalt für Arbeitsrecht, fanden großen Anklang. Prof. Alenfelder konstatierte angesichts des nach wie vor kaum genutzten Rechtsrahmens des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes AGG in Deutschland „Es liegt jetzt an den Richtern“.
Die Schirmherrin der Veranstaltung, Silvia Schmidt, MdB, resümiert auf ihrer Website u.a. das folgende über die Veranstaltung:
„Zentrales Thema des diesjährigen Antidiskriminierungstages im Ständehaus Merseburg war die Menschenwürde am Arbeitsplatz. Dort erwerben Menschen ihren Lebensunterhalt, erringen Respekt und Anerkennung, treffen Freunde und Lebenspartner. Und genau hier wird die Würde des Menschen viel zu häufig angegriffen. Millionen leiden unter diesen Angriffen, gleich ob man von Mobbing, Diskriminierung oder Straining spricht. In jedem Fall wird die Würde eines Menschen verletzt und meist seine Gesundheit schwer geschädigt".
Als Gäste erschienen zahlreiche Experten für Antidiskriminierungsrecht aber auch viele Vertreter von Sozial‐ und Behindertenverbänden aus Sachsen‐Anhalt und dem ganzen Bundesgebiet.
Im Laufe der Referate und der anschließenden Diskussion wurden zahlreiche neue Ansätze und Möglichkeiten für den wirksamen Schutz vor Diskriminierung, Mobbing, Straining und jeder anderen Form von Verletzung der Menschenwürde am Arbeitsplatz aufgezeigt.
Silvia Schmidt zeigte sich mit den Ergebnissen des 5. Antidiskriminierungstages sehr zufrieden: „Menschen, die mit Diskriminierung zu tun haben oder gar davon betroffen sind, wurden neue Möglichkeiten zur Verteidigung der eigenen Menschenwürde vorgestellt.“